Geld sparen im Studium? Klar. Aber wenn du noch einmal den Tipp liest, deinen Kaffee lieber zu Hause statt im Café zu trinken, drehst du durch.
Hier kommen 7 ehrliche Spartipps, die du wirklich in deinen Alltag einbauen kannst – ohne dich sozial zu isolieren oder dein Leben in Coupons zu organisieren.
1. 🛒 Studi-WG = Einkaufsverbund statt nur Kühlschrank-Sharing
Wenn du mit anderen zusammenwohnst, dann nutzt du das Potenzial wahrscheinlich nicht voll.
Tipp: Legt gemeinsam ein kleines Budget für Grundnahrungsmittel fest und kauft Großpackungen im Vorrat (z. B. Haferflocken, Pasta, Reiswaffeln, Pflanzendrinks).
Teilen spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit, Verpackung und Nerven beim Wocheneinkauf.
2. 📲 Nutze Foodsharing-Apps strategisch
„Zu gut für die Tonne“ ist nicht nur eine Redewendung, sondern ein Lifestyle – wenn du weißt, wann du wo klickst.
Apps wie Too Good To Go oder lokale Foodsharing-Gruppen liefern günstige oder sogar kostenlose Lebensmittel.
💡 Tipp: Stell dir Wecker für beliebte Abholzeiten (z. B. 20:50 Uhr bei Bäckereien) und wähle Anbieter mit guten Bewertungen.
3. 🛠️ Skill > Konsum: Selbermachen lohnt sich
Statt teure Lernkarten, Kalender oder Snacks zu kaufen: Mach’s selbst – günstiger, personalisierter, oft sogar besser.
Beispiele:
- Meal-Prep in 15 Minuten (siehe: Frühstücksideen auf vital-core.de)
- Lernkarten in Notion oder Quizlet
- Eigener Wochenplaner mit Checklisten-Funktion
Du sparst nicht nur Geld, sondern entwickelst gleichzeitig praktische Alltagsfähigkeiten.
4. 🎓 Gratis-Angebote, die wirklich was bringen
Uni-Bibliothek = klar. Aber weißt du, dass du oft auch Zugriff auf digitale Tools hast?
Check mal:
- Kostenloser Zugriff auf Microsoft 365, Citavi, VPN-Zugänge
- Hochschulsport (meist <10 € pro Semester)
- Online-Vorträge, Mental-Health-Workshops, Career Coachings
Und wenn’s um Entertainment geht: ARD Mediathek, ZDF Doku, Arte – kostenlos, werbefrei und besser als du denkst.
5. 🔁 Mini-Abos clever rotieren
Spotify, Skillshare, Netflix, ChatGPT – alles kann teuer werden, wenn’s dauerhaft läuft. Aber was, wenn du das rotierst?
Beispiel:
- Monat 1–2: Skillshare aktivieren für Projektarbeit
- Monat 3: auf YouTube & Podcasts umsteigen
- Monat 4: günstige Studirabatte nutzen (z. B. Spotify für 4,99 €)
📌 Tipp: Nutze Prepaid-Karten oder kündige direkt nach Buchung – so läuft nichts versehentlich weiter.
6. 🍎 Snack-Falle = Budget-Killer #1
Zwischen zwei Vorlesungen kurz zum Automaten, danach noch ein Coffee-to-go – zack, wieder 7 € weg.
Plane deine Snacks bewusst vor: Mixe deine eigene Snackbox für die Woche – z. B. Nüsse, Studentenfutter, Reiswaffeln + Banane.
Zusatz-Tipp: „Snackbudget“ festlegen, z. B. 10 € pro Woche. Lade dir diesen Betrag auf eine Karte oder ins Wallet – fertig.
7. 💼 Nebenbei Geld verdienen – ohne dich zu überarbeiten
Nebenjob muss nicht heißen: jede Woche 12 h schuften.
Wie wär’s mit smarten Einnahmequellen?
Ideen:
- Nachhilfe (z. B. über Superprof oder Studydrive)
- Online-Umfragen (z. B. Prolific, AttaPoll)
- Notion-Templates oder Zusammenfassungen verkaufen
- Freelance-Aufträge auf Fiverr (z. B. Korrektorat, Texte, Design)
💡 Wichtig: Such dir etwas, das in deine Routine passt – statt deine Routine dafür zu opfern.
🎯 Fazit:
Sparen im Studium ist nicht gleich „Verzichten“. Es geht darum, bewusst zu leben, Prioritäten zu setzen – und sich nicht für alles ein schlechtes Gewissen machen zu lassen.
Probier doch einfach mal 1–2 dieser Tipps pro Woche aus.
Dein Konto (und dein Stresslevel) werden es dir danken.