Genuss statt Gewissensbisse: Mein neues Urlaubs-Mindset
Früher war Urlaub für mich ein Freifahrtschein. Essen, was ich will, so viel ich will, und Sport? Fehlanzeige. Am Ende fühlte ich mich oft eher schwer als erholt. Mittlerweile habe ich verstanden: Es geht nicht ums Verzichten, sondern ums bewusste Genießen.
Wenn ich ankomme, gönne ich mir erst mal das, worauf ich mich am meisten freue. Vielleicht ein Glas Wein oder ein frisches Croissant. Aber dann höre ich in mich rein: Brauche ich wirklich drei Gänge? Oder reicht ein Hauptgericht, auf das ich wirklich Lust habe?
Ich achte einfach mehr auf Qualität statt auf Quantität. Das macht für mich den Unterschied. Lieber eine kleine Portion mit richtigem Genuss als „weil’s halt da ist“ reinhauen.
Routinen, die mitreisen: Was mir guttut, bleibt dabei
Auch wenn ich unterwegs bin, merke ich schnell: Mein Körper mag gewisse Konstanten. Kein strenger Plan, aber ein paar Gewohnheiten nehme ich mit. Zum Beispiel trinke ich morgens ein großes Glas Wasser, mache ein paar Dehnübungen oder gehe barfuß ans Meer.
Beim Frühstück lasse ich oft Süßes links liegen, es sei denn, ich hab wirklich Lust drauf. Viel lieber esse ich etwas Frisches: Obst, Joghurt, Nüsse. Das gibt mir Power für den Tag, ohne dass ich mich vollgestopft fühle.
Ich zwinge mich zu nichts. Aber ich weiß, was mir guttut, und wenn ich darauf achte, fühle ich mich viel wohler.
Bewegung? Ja, aber locker und ohne Zwang
Sport ist im Urlaub nicht mein Fokus, aber Bewegung hilft mir, ausgeglichen zu bleiben. Und das kann ganz einfach aussehen: Ich gehe viel zu Fuß, steige öfter mal Treppen statt den Lift zu nehmen oder schwimme ein paar Bahnen, wenn es sich ergibt.
Manchmal mache ich auch einfach ein paar Yoga-Posen auf dem Hotelzimmer, bevor der Tag losgeht. Aber ich mache nur das, worauf ich Lust habe. Keine Pläne, kein Muss. Ich sehe es eher als Ausgleich, wie eine kleine Erinnerung an meinen Körper, dass ich ihn gut behandeln will.
Mein Trick für Balance: Vorfreude statt Verzicht
Ich habe aufgehört, mir vor dem Urlaub vorzunehmen „diesmal esse ich wirklich nur gesund“. Das klappt nie. Stattdessen überlege ich: Was will ich richtig genießen? Vielleicht ein tolles Abendessen mit Meerblick. Dann lasse ich mittags die schwere Mahlzeit weg und esse lieber etwas Leichtes: Obst, Salat, vielleicht ein bisschen Brot.
So gebe ich meinem Körper Pausen, ohne dass ich dabei hungern muss. Und das Beste: Ich habe am Abend dann wirklich Appetit und kann das Essen so richtig feiern.
TL;DR – Mein Urlaubsgenuss mit Bauchgefühl
- Ich gönne mir, was mir wirklich schmeckt, aber nicht alles auf einmal.
- Kleine Routinen helfen mir, mich wohlzufühlen, auch unterwegs.
- Bewegung mache ich, wie sie mir guttut, locker und ohne Druck.
- Ich plane nicht im Detail, aber höre auf mein Gefühl, und bleibe so im Gleichgewicht.
Noch ein Tipp?
Falls du dich öfter mal fragst, wie du beim Reisen gesunde Entscheidungen triffst, ohne dass es stressig wird, mein wichtigster Tipp: Fang klein an. Ein Glas Wasser mehr, ein bewusster Moment beim Essen, ein Spaziergang statt Taxi. Es summiert sich, und macht echt einen Unterschied.