Selbstsicher laufen: So besiege ich Unsicherheit beim Joggen

Laufembarrassment: Warum ich mich am Anfang unsicher fühlte

Am Anfang dachte ich oft, alle starren mich an oder halten mich für zu langsam. Genau das beschreibt das Phänomen „Laufembarrassment“. Viele Anfänger fühlen sich beobachtet oder beurteilt. Als ich frisch mit dem Laufen gestartet bin, hatte ich oft das Gefühl, im Mittelpunkt zu stehen – dabei war in Wirklichkeit kaum jemand aufmerksam.

Viele Läuferinnen berichten aus ihrer Community, dass unsere Wahrnehmung oft verzerrt ist. Wir glauben, alle achten auf uns, obwohl tatsächlich kaum jemand hinschaut.

Mentale Tricks, die mein Selbstbewusstsein stärken

Im Netz, etwa auf Reddit, fand ich ein paar überraschende Strategien. Beispiele wie „Niemand achtet so auf dich, wie du glaubst“ oder positive Mini-Mantras haben mir geholfen. Ich versuche mir während des Laufens bewusst zu sagen: „Ich tu etwas Gutes für mich“ oder „Ich bin stolz, draußen zu sein“. Dieses kleine mentale Umschalten hilft mir, den Fokus von der Bewertung wegzulenken.

Außerdem habe ich mir erlaubt, langsam zu laufen. Als ich lernte, dass langsames Joggen keine Schwäche, sondern bewusste Regeneration ist, fiel ein großer mentaler Druck von mir ab.

Praktische Maßnahmen, die mein Laufgefühl verbessern

Ein paar konkrete Tipps haben mir besonders viel gebracht:

  • Wahl der Laufzeit und Route: Früh am Morgen oder auf Waldwegen fühle ich mich am wohlsten. Diese ruhige Atmosphäre steigert mein Wohlbefinden und minimiert Blicke von Passanten.
  • Passende Kleidung als Confidence-Boost: Mit funktionaler Kleidung, einer Sportcap oder Sonnenbrille fühle ich mich sicherer. Es vermittelt mir das Gefühl, dass ich dazu passe und geschützt bin.
  • Gezielter Austausch mit Gleichgesinnten: Ein Nicken von anderen Läufer
    oder ein „Daumen hoch“ beim Überholen stärkt mein Mindset und hilft mir zu erkennen, dass mich meine Community unterstützt.

Wie ich Schritt für Schritt an Sicherheit gewinne

Ich habe festgestellt, dass ich schneller Fortschritte mache, wenn ich kleine Etappenziele setze. Zum Beispiel jogge ich zuerst zwei Minuten und gehe danach eine Minute . Diese Run-Walk-Run Methode nimmt Druck heraus und stärkt mein Selbstbewusstsein.

TL;DR

  • Ich fühlte mich am Anfang beobachtet und unsicher – viele Anfänger kennen das Gefühl.
  • Positive Gedanken wie „Ich tu etwas Gutes“ haben mein Selbstbewusstsein gestärkt.
  • Run‑Walk‑Run-Training erlaubt mir, Stress zu reduzieren und mich sicherer zu fühlen.
  • Ruhige Laufzeiten, passende Kleidung und Community-Interaktionen helfen mir, mich beim Laufen besser und stärker zu fühlen.